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Sanierungssystem Flachdachsanierung

Unser Sanierungssystem. Und warum es die beste Lösung für Ihr Flachdach ist.

Muss ein Flachdach saniert werden, stellt sich die Frage nach dem richtigen Sanierungssystem. Viele Hersteller bieten hierzu verschiedene Systeme an. Aber nicht alle sind in der Praxis gleich gut geeignet.

Welches Abdichtungssystem eignet sich in der Praxis am besten für eine Flachdachsanierung?

Bei privaten Wohngebäuden werden auch heute noch oft verklebte Bitumenbahnen verwendet. Dagegen hat sich im professionellen Industrie- und Gewerbebau schon seit vielen Jahren die Verwendung lose verlegter Kunststoffdichtungsbahnen (oft auch „Flachdachfolie“ genannt) als Flachdachabdichtung durchgesetzt.

Nicht ohne Grund, denn Kunststoffdichtungsbahnen haben im Vergleich zu Bitumenbahnen viele Vorteile:
  • lose Verlegung – keine Verklebung erforderlich – keine Übertragung von Spannungen aus der Unterkonstruktion auf die Abdichtung, flächiger Dampfdruckausgleich, Blasenbildung systembedingt nicht möglich, geeignet zur substanzerhaltenden Flachdachsanierung [Link zu worring-flachdach.de] ohne Abriss des vorhandenen Dachaufbaus
  • erheblich bessere mechanische Eigenschaften – Elastizität, Dehnverhalten, hohe Zug-Beanspruchung, Wurzel- und Nahtfestigkeit
  • deutlich höhere Witterungs- und Altersbeständigkeit, unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen und UV-Strahlung
  • hohe Lebensdauer bei geringem Wartungsaufwand (Faktor 2 bis 3,5 zu reinen Bitumenbahnen)
  • sichere Ausführung auch bei gefällelosen Flächen und Standwasseransammlungen (Verwendung u.a. im Deponie- und Wasserbau) – weichmacherfreies Material mit materialhomogener Nahtverschweißung (Thermoplast) im Gegensatz zu bituminösen Abdichtungen unempfindlich gegenüber Standwasser, Bewuchs, Schmutzablagerungen und mechanischer Belastung durch Eisschub etc.
  • sichere und saubere Eindichtung von Anschluss-Details (bei mehrlagiger Bitumenabdichtung – zudem noch keilförmig – oft in der Praxis schwer realisierbar, aufwändige Herstellung, erfahrungsgemäß sehr mängel- und leckanfällig)

Kunststoffbahn ist nicht gleich Kunststoffbahn.

Die Eigenschaften von Kunststoffdichtungsbahnen sind sehr verschieden. Nach unserer Erfahrung gibt es deutliche Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Materialien und Systemen.

Da wir uns seit fast 40 Jahren vor allem mit schadhaften Flachdächern befassen, sind uns die typischen Schwachpunkte und Mängel, aber auch die Stärken der Abdichtungssysteme natürlich besonders gut bekannt – denn erst in der Praxis auf dem Flachdach zeigt sich nach einigen Jahren die echte Qualität.


Für die Sanierung von Flachdächern eignen sich besonders Kunststoffdichtungsbahnen mit folgenden Eigenschaften:

  • weichmacherfrei – kein Verspröden, Verhärten oder Schrumpfen durch Weichmacherauswanderung
  • PVC-frei
  • keine Gefahr des „Shattering“ (Zersplittern der Dichtungsbahnen / Rissbildungen auf der gesamten Dachfläche, u.a. durch extreme Temperaturdifferenzen) wie z.B. bei PVC- oder VAE-/EVA-Dichtungsbahnen
  • ausreichende Langzeiterfahrung auf frei bewitterten Flächen
  • umweltverträglich – frei von Chlor und Schwermetallen (keine Entstehung korrosiver Gase oder Giftstoffe – z.B. Furane / Dioxine – bei Verbrennung), physiologisch unbedenklich, recyclebar
  • unempfindlich gegenüber Standwasser, Schmutzablagerungen (kein „Auswaschen“ der Weichmacher durch sogenannten „Aktivkohle-Effekt“ wie z.B. bei PVC-Dichtungsbahnen) und Bewuchs (Material und Nähte wurzelfest)
  • bitumenverträglich
  • verträglich mit Polystyrol und anderen Kunststoffen
  • sichere, dauerhaft haltbare Nahtfügung durch materialhomogene Verschweißung mit Heißluft auf der Baustelle (Thermoplast) – kein Kleben, keine Verwendung von Nahtbändern, Nahtpasten, keine Vorbehandlung der Nahtbereiche o.ä. erforderlich, großes Schweißfenster, praxisgerechte Verarbeitbarkeit auch unter widrigen Baustellenbedingungen
  • sicheres Verschweißen auch von älterem Material muss jederzeit problemlos möglich sein (z.B. Einbinden nachträglicher Dacheinbauten in die Flachdachabdichtung)
  • widerstandsfähiges, robustes Material, hohe Perforationssicherheit, hohe Dehnfähigkeit, hohe Zug-/Reißfestigkeit, geringe Schrumpfung, mittige Trägereinlage vorhanden
  • Eignung für hochwertige Flachdachabdichtungen mit besonders hohen Anforderungen an die Qualität und Dauerhaftigkeit
  • wirtschaftlich – gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, langlebig, schnell und einfach zu verlegen
Alle vorgenannten Kriterien werden von modernen, weichmacherfreien FPO- und ECB-Dachdichtungsbahnen erfüllt, die wir für Flachdachsanierungen vorrangig einsetzen.

Besonders für die Sanierung von bituminös abgedichteten Flachdächern haben sich die vollständig bitumenkompatiblen ECB-Dichtungsbahnen seit Jahrzehnten bewährt. Gern zeigen wir Ihnen auf Anfrage hierzu zahlreiche Referenzobjekte.

Wird eine helle Dachoberfläche gewünscht oder sind zum Beispiel angrenzende Dachbereiche mit nicht bitumenverträglichen PVC-Dichtungsbahnen abgedichtet, sind hellgraue FPO-Dichtungsbahnen (Flexible Polyolefine) die erste Wahl.

Wir setzen grundsätzlich nur auf hochwertige und auch wirklich langfristig praxisbewährte Abdichtungssysteme, von deren Qualität wir selbst zu 100% überzeugt sind. Zu Ihrer und natürlich auch zu unserer Sicherheit sowie völlig unabhängig von den Verkaufsinteressen einzelner Dachbahnhersteller.

In unserer fast 40-jährigen Praxis als herstellerunabhängige Spezialisten für Flachdachabdichtungen sind wir nach zahlreichen Versuchen und Erfahrungen mit den verschiedensten Abdichtungssystemen zu der Erkenntnis gelangt, dass lose verlegte ECB- und FPO-Dichtungsbahnen in der Summe der positiven Eigenschaften zur Zeit die technisch beste und für den Bauherrn insgesamt wirtschaftlichste Lösung bieten.

Weichmacherfreie ECB- und FPO-Kunststoffdichtungsbahnen mit mittig angeordneter Trägereinlage erfüllen alle Anforderungen an eine moderne, besonders langlebige und robuste Dachabdichtung nach aktuellem Stand der Technik. Durch Ihre technischen Eigenschaften sind diese Materialien gerade auch für die Sanierung kleinerer Flachdachflächen in Eigenleistung besonders gut geeignet.


So saniert man heute.

Um Übertragungen von schädlichen Spannungen und Bewegungen aus dem Untergrund auf die Abdichtungsebene zu vermeiden, wird der Dachaufbau ohne Verklebung lose verlegt. Die Sicherung gegen abhebende Windsogkräfte erfolgt dabei durch Auflast (zum Beispiel Verwendung einer vorhandenen Kiesschüttung) oder durch mechanische Befestigung mit Dachbauschrauben im Untergrund. Diese langfristig bewährte Art der Lagesicherung stellt die flächige Trennung des Dachaufbaus vom Untergrund sicher. Die Flexibilität und Dehnfähigkeit hochwertiger Kunststoffbahnen kann dabei voll zur Wirkung kommen.

Bewegungen aus Unterkonstruktionen sowie Feuchtigkeitseinschlüsse aus vorhandenen Altdachaufbauten können so die neu aufgebrachten Sanierungsbahnen nicht belasten. Blasenbildung, wie bei aufgeklebten Bitumenbahnen oft zu beobachten, ist prinzipbedingt ausgeschlossen.

Ein weiterer Vorteil der mechanischen Befestigung bei Dächern ohne Kiesauflast: Durch die Befestigung im Rahmen einer bestandserhaltenden Sanierung werden vorhandene, eventuell nicht mehr lagesichere Dachschichtenpakete zusammen mit der Sanierungsabdichtung windsogsicher in der tragenden Dachdecke fixiert. Dies ist beim Aufkleben von Sanierungsaufbauten nicht der Fall – hier ist die Lagesicherheit vollständig abhängig von der Verklebung des alten Dachaufbaus.

Weitere Informationen zum Thema Flachdachsanierung finden Sie auf unserer Website worring-flachdach.de unter Grundsätze für eine erfolgreiche Flachdachsanierung, Häufige Fehler bei Flachdachsanierungen und substanzerhaltende Flachdachsanierung.
Flachdachsanierung Lagesicherung Auflast
Flachdach Dachaufbau mechanisch befestigt
Durch lose Verlegung wird auch die Verarbeitung stark vereinfacht. Ist zum Beispiel eine Kiesschüttung vorhanden, werden die Dichtungsbahnen (und gegebenenfalls die Dämmung) in der Fläche einfach nur lose ausgelegt und dann als Auflast mit dem Kies beschwert.

Auch die mechanische Befestigung im Untergrund ist einfach in Eigenleistung zu bewerkstelligen: Das Hantieren mit offener Flamme und Klebstoffen auf dem Flachdach – für Ungeübte meist schwierig – entfällt.


Energie sparen durch Flachdachdämmung.

Als Dämmstoff kommen bei der Sanierung einschaliger Flachdachkonstruktionen („Warmdach“) vor allem Polystyrol-Hartschaum-Platten (EPS – bekannt zum Beispiel unter dem Markennamen „Styropor“) zum Einsatz. Dieses Material ist unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, einfach zu verarbeiten und bietet in der Praxis das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch umlaufende Stufenfalz-Kanten können Polystyrol-Dämmplatten wärmebrückenfrei in einer Lage verlegt werden.

Muss die Dämmschicht besonders dünn sein (zum Beispiel bei vorhandenen Höhenzwangspunkten), können alu-kaschierte Dämmplatten aus Polyurethan (PU/PIR) mit besonders hoher Dämmwirkung verwendet werden.

Als Sonderfall können geschlossenzellige Dämmplatten aus extrudiertem Polystyrol (XPS) als sogenannte Umkehrdämmung oberhalb der Dichtungslage verlegt werden. Dämmplatten aus extrudiertem Polystyrol sind nicht UV-beständig und müssen mit einer Schutzschicht gegen UV-Strahlung geschützt werden. Als Schutzschicht – gleichzeitig zur Lagesicherung gegen Windsog – wird meist eine Kiesschüttung oder Plattenbeläge einschließlich untergelegtem Schutzvlies aufgebracht. Wegen des vergleichsweise hohen Preises für das Material ist eine Umkehrdämmung nach unserer Einschätzung nur in Sonderfällen sinnvoll – zum Beispiel bei genutzten Flachdachflächen (Terrassen) als Schutz vor mechanischer Beschädigung der Abdichtung. Ein anderer Anwendungsfall ist die sogenannte Plus-Dämmung: Hierbei kann zum Beispiel ein Dach mit vorhandener Kiesschüttung mit XPS-Platten zusätzlich gedämmt werden, ohne die (intakte) Abdichtung zu erneuern.

Als weiterer Dämmstoff im Flachdachaufbau werden Mineralfaserdämmplatten (Steinwolle) verwendet, meist aus Brandschutzgründen bei großflächigen Leichtdachkonstruktionen (Stahl-Trapezprofile) im Industriebau. Mineralfasermaterial ist nicht brennbar, die Dämmwirkung und die Druckfestigkeit sind etwas schlechter als bei Polystyrol und PU-Material. Da Mineralfaserdämmplatten glatte Kanten haben, müssen sie zur Vermeidung von Wärmebrücken mehrlagig (mit entsprechend höherem Arbeitsaufwand) verlegt werden. Mineralfaser-Flachdachdämmplatten sind vergleichsweise empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und relativ teuer. Aus vorgenannten Gründen ist die Verwendung von Mineralfaserdämmplatten nach unserer Einschätzung nur dort sinnvoll, wo aus brandschutztechnischen Gründen ein nichtbrennbares Material erforderlich ist.

Alle anderen Dämmstoffe sind nach unserer Einschätzung zur Zeit im lose verlegten Dachaufbau noch nicht praxistauglich und für den langfristigen Einsatz im Flachdach noch nicht geeignet. Hier muss man beobachten, wie sich die Baustoffe in Zukunft weiterentwickeln.

Bei einer zweischaligen Flachdachkonstruktion kommt als Dämmschicht unterhalb der abgedichteten Regenschale meist Mineralfasermaterial als Rollenware zum Einsatz. Eine hohe Druckfestigkeit der Dämmung ist hier konstruktionsbedingt nicht erforderlich.

Als Zusatzdämmung im Sanierungsfall bietet sich bei zweischaligen Flachdächern (je nach den baulichen Gegebenheiten) zum Beispiel auch eine Einblasdämmung an. Hierbei ist nach unserer Einschätzung imprägniertes Mineralfasermaterial oder Polystyrol gegenüber feuchtigkeitsempfindlicher Zellulose zu bevorzugen. Bei zweischaligen Flachdächern müssen in besonderem Maße bauphysikalische Belange (zum Beispiel Gefahr von Tauwasserausfall, Energieverluste durch Konvektion etc.) beachtet werden.


Profitieren Sie von unserer langjährigen Praxiserfahrung und sichern Sie sich ein dauerhaft dichtes Flachdach.

Bei allen Dachbaustoffen bekommen Sie von uns nur bauaufsichtlich zugelassene Produkte von anerkannten Herstellern, die ihre Praxistauglichkeit langfristig bewiesen haben – denn auch hier gilt wie überall: Wer billig kauft, kauft zweimal.

Ein paar Beispiele für von uns betreute Flachdachsanierungen aus den letzten Jahren finden Sie auf unserer Website worring-flachdach.de unter Praxisbeispiele Flachdachsanierung.

Wir sind für Sie da und beraten Sie gerne. Fordern Sie jetzt ein fundiertes Angebot an – kostenlos und unverbindlich.

Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@worring-flachdach.de, verwenden Sie unser Kontaktformular oder rufen Sie uns direkt an: 0 52 22 / 79 99 90 – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!


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